Neuer Sportstättenwart mit berühmtem Vorfahren
30. März 2017

Im letzten Jahr übergab unser Sportstättenwart Kurt Möller nach jahrelanger, erfolgreicher Arbeit die Verantwortung für unsere Sportanlage an der Sachsenwaldstraße in jüngere Hände.

Der neue Mann heißt Christan Strauß, der zusätzlich auch noch das Amt des Pressewartes im Verein übernahm und somit auch Mitglied des Vorstands ist. Viele werden den großen, sympathischen Mann inzwischen des Öfteren auf unserer Anlage gesehen haben, ohne sicherlich zu wissen, welchen berühmten Vorfahren er in seinem Familienstammbaum aufzuweisen hat. Sein Ur-, Ur- Großvater war nämlich Carl August von der Meden. Wer war nun dieser Mann?

2017-04 CSMeden

Von der Meden wurde 1841 als Sohn einer angesehenen Kaufmanns- und Maklerfamilie in Hamburg geboren. Im Alter von 23 Jahren begab er sich auf eine mehrjährige Weltreise, um seine weitverzweigte Verwandtschaft zu besuchen. Dabei lernte er Sophie Eckart kennen und lieben und heiratete sie im englischen Bradford. Zusammen bekamen sie vier Kinder, eine davon war Else, die Urgroßmutter von Christian Strauß.

Während seines längeren Aufenthaltes in England lernte von der Meden auch das von Walter Clopton Wingfield erfundene moderne Tennisspiel kennen.
Als er 1881 nach Hamburg zurückkehrte, wurde er 1. Vorsitzender des „Uhlenhorster Eislauf- Vereins", wobei man auf seine Initiative hin zusätzlich Tennis in das Programm des Vereins aufnahm. 1891 wurde von der Meden Vorsitzender der Hamburger Lawn-Tennis Gilde, einem Zusammenschluss mehrerer Hamburger Tennisvereine.

Ein Jahr später richtete sein Verein die ersten deutschen Tennismeisterschaften aus, an denen er selbst als Spieler teilnahm. Im Mai des selben Jahres kam es in Berlin zur Gründung des Deutschen Tennisbundes, wobei man von der Meden zum ersten Präsidenten wählte.

1911 starb er im Alter von 69 Jahren. Zum Gedenken an sein Wirken werden die Tennispunktspiele bis heute auch Medenspiele genannt.
Wenn nun unser Christian Strauß an den Tennisplätzen vorbei geht, mag ihm die Geschichte seines berühmten Vorfahrens vielleicht manchmal durch den Kopf gehen und ihn an den Mann erinnern, der den Tennissport nach Deutschland gebracht hat. Er selber spielt übrigens auch Tennis – kein Wunder bei den Genen.

Wir vom TuS sind jedenfalls froh, dass wir ihn in unseren Reihen haben und wünschen ihm bei seiner weiteren verantwortungsvollen Tätigkeit viel Glück.

Klaus Willers
(Präsident des TuS Aumühle-Wohltorf)

 

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